Experimentelle Urologie

Arbeitsgruppen & Labore

Die Experimentelle Urologie bietet Studenten und Ärzten die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Laufbahn. Die Experimentelle Urologie der Universitätsmedizin Göttingen bearbeitet verschiedene aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen in der Urologie. Unter der Leitung von Prof. Trojan und Dr. Oliver Hahn werden moderne molekularbiologische Techniken eingesetzt.

Sie sind interessiert an einem Dissertationsthema, hoch motiviert und an der Urologie interessiert? Dann schreiben Sie uns!

Direktor

Univ.-Prof. Dr. med. Lutz Trojan

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Sekretariat

Leiter der Experimentellen Urologie

Dr. med. Oliver Hahn

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Aktuelles

Deutsche Gesellschaft für Urologie fördert Forschung an der UMG

Frau Dr. med. Annemarie Uhlig, MPH, erhält für ihre Forschungsarbeiten zum Nierenzellkarzinom eine Förderung mit dem Ferdinand-Eisenberger-Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Im Rahmen des Programmes erhält Frau Dr. Uhlig die Chance, zwischen Mai 2018 und Mai 2019 für ein Jahr von der klinischen Tätigkeit freigestellt zu werden, um sich ganz der experimentellen Forschung zu widmen.

Im Rahmen Ihres Forschungsprojektes beschäftigt sich die Nachwuchsforscherin mit der Charakterisierung des NFATc1/c-Myc-Signalwegs. Dieser Signalweg ist bereits gut charakterisiert beim Pankreaskarzinom, wo es in Abhängigkeit von NFATc1 auf diese Weise zu einer Hyperaktivierung des MYC-Onkogens kommt, was letztendlich zur rapiden Tumorprogression führt. „Das direkte Blockieren eines solchen Signalwegs kann letztendlich eine therapeutische Option sein, wenn alle anderen Therapien versagen“, erläutert Frau Dr. Uhlig, „und solche Ausweichtherapien sind bei Nierentumoren bislang selten.“

Für das Forschungsjahr wird die Urologin ein Jahr in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Elisabeth Heßmann, Klinik für Gastroenterologie und Gastrointestinale Onkologie der UMG, verbringen. Nach Abschluss plant die junge Forscherin, ihre Facharztausbildung zur Urologin an der UMG fortzusetzen und parallel als sog. „Clinician Scientist“ translationale Forschung voranzutreiben.

Forschungsschwerpunkte

  • Funktionsanalysen zur Regulation des alternativen Splicings im Prostatakarzinom
  • Untersuchung der Rolle ATP-abhängiger Chromatinmodulatoren  bei urogenitalen Tumoren (Prostatakarzinom, Nierenzellkarzinom)
  • Mechanismen und frühzeitige Biomarker ossärer Metastasierung
  • Rolle von NFATc1 beim klarzelligen Nierenzellkarzinom

Drittmittelförderungen

  • Else-Kröner-Fresenius-Stiftung
  • Deutsche Gesellschaft für Urologie

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